Lenore Life is good
Sleepless

Ich habe die Stunden nicht gezählt, die ich in den letzten Nächten wach war. Ich will auch lieber gar nicht anfangen darüber nachzudenken.
Fakt ist, dass ich wohl in einer ziemlich komischen Phase bin momentan.
Ich wache nach ein oder zwei Stunden Schlaf auf, bin hellwach. Ich versuche wieder zu schlafen. Ist ja nichts dabei, dacht ich mir zunächst. Man geht ja auch mal aufs Klo Nachts und kommt zurück und kann irgendwie auch wieder schlafen. Hab ich irgendwie verlernt. Dann steh ich also auf und weiß nichts mit mir anzufangen. Verzweifle, fange an grundlos zu heulen.
Sitze im Wohnzimmer rum, starre Löcher in die Luft und höre Glashaus. Rauf und runter und wieder rauf und nochmals runter. Plötzlich schießen mir irgendwelche Gedanken in den Kopf, einige Möglichkeiten, was ich gerade tun könnte. Doch ich bin unmotiviert, hab eigentlich zu nichts Lust. Halb 4 Uhr Nachts. Wie wär's mit Joggen? "Bist du doof, du gehst doch jetzt nicht joggen", sag ich mir dann. 10 Minuten später steh ich in Sportklamotten vor der Tür und renne los. Bekloppt muss man sein.

Doch was ist jetzt der Grund für das Ganze?
Ich setz mich zu sehr unter Druck. Das bekomm ich nun jede Nacht von meinem Liebsten zu hören. "Du bist wie ein kleines Mädchen im Süßwarenladen, das heult, wenn es nicht das bekommt, was es will", hat er gesagt. Recht hat er wohl. Schlaf wollt ich unbedingt und nie konnt ich mich so entspannen, dass er mich wollte. Verflixt und zugenäht.
Hinzu kommt wohl auch das
Schnarch-Problem. Da bin ich ja glücklicher Weise nicht die einzige auf der Welt. Manche können nur schlafen, wenn jemand neben ihnen schnarcht. Ich leider nicht. Im Gegenteil. Es macht mich aggressiv, es macht mich wahnsinnig, wenn er neben mir virtuelle Bäume sägt. In letzter Zeit helfen da auch die Ohrenstöpsel nicht mehr.
Pech gehabt, Sarah. Wenn du willst, dass dein Freund mit dir ein Bett teilt (und ja, das will ich!), musst du da durch. Augen auf und durch -.-

Drei Tage wach bekommt hier eine ganz persönliche Bedeutung. Jeden Morgen nach einer schlaflosen Nacht, frag ich mich, wie ich den Tag überleben soll. Konzentration gleich null. Motivation gleich null. Laune auf dem Tiefpunkt und es wird jeden Tag schlimmer. Auf an die Arbeit.

Aber ein gutes Zeichen hab ich noch. Heute Nacht war ich auf einem Spielplatz in Lohfelden. Schaut mal, was ich gefunden habe:

ein fünfblättriges Kleeblatt

So, jetzt zack zack den Aberglaube herbeibeschwören und Glück prophezeihen!

14.5.09 15:00
 


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